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zum Thema Personal Service Agenturen(PSA)
Mehr als
sechs Monate nach dem Start der ersten Personal Service
Agenturen (PSA) fällt der Erfolg dieses Instrumentes der
Hartz-Reformen bescheiden aus.
Bundesweit
waren Ende Oktober rund 25 400 Frauen und Männer in den PSA
beschäftigt, davon 16 000 in den alten und 9 400 in den
neuen Bundesländern. Insgesamt ist das ein Zuwachs seit
September um fast 20 Prozent. Ende Juli waren bundesweit 6
100 Mitarbeiter in den PSA tätig. Ob die Bundesanstalt für
Arbeit noch ihr erklärtes Ziel erreichen kann, bis Ende des
Jahres rund 50 000 Personen in den PSA anzustellen, ist
allerdings offen.
Wichtiger
erscheint uns allerdings die Zahl derjenigen, die in ein
festes Arbeitsverhältnis vermittelt worden sind. Tatsächlich
haben seit April 2003 lediglich rund 1 100 Menschen durch
die Agenturen eine feste Arbeit gefunden. Setzt man diese
Zahl ins Verhältnis zu den 25 400 Arbeitslosen, die bisher
Aufnahme in einer PSA gefunden haben, liegt die Erfolgsquote
nur bei 4,3 Prozent.
Vor diesem
Hintergrund fällt es uns schwer, sich der positiven
Bewertung des Arbeitsamtes anzuschließen. Insbesondere die
geleisteten Subventionen führten dazu, dass die
Arbeitskraft der Geförderten so stark verbilligt werde,
dass es 'zu fast perversen Anreizen' komme. Ohnehin sei der
Erfolg der PSA sehr gering. Gemessen an dem Aufwand, der
getrieben wird, sind 1100 in eine feste Arbeit Vermittelte
nur ein Klacks. Nach früheren Angaben der Bundesanstalt
steht zur Finanzierung der PSA im laufenden Jahr etwas mehr
als eine Viertelmilliarde Euro zur Verfügung.
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