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Newsletter zum Thema Einsatzmöglichkeiten von Coaching
Es gibt Situationen, in denen ein externer Coach sinnvoll ist:
Eine Führungskraft
stößt auf für sie selbst nicht nachvollziehbare
Ablehnung, durchlebt eine akute berufliche Krise, hat Ängste
vor einer völlig neuen Herausforderung oder will sich
optimal auf sie vorbereiten oder kann sich einen
Karrierestillstand nicht erklären.
Beispiele für
eine persönliche Checkliste von einigen wenigen, aber
symptomatischen Ausgangssituationen, für die ein externer
Coach sinnvoll sein kann:
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Ich würde
gerne meinen persönlichen/beruflichen Standort mit
jemandem besprechen und reflektieren.
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Ich möchte
objektiv erfahren, wie wirke ich auf andere und warum
ich bestimmte Schwierigkeiten habe.
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Ich würde
in Stress-Situationen gerne aus meinem Schema von
Reflexen ausbrechen, anders reagieren.
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Auf eine
neue Aufgabe, die in Kürze auf mich zukommt, würde ich
mich gerne im Hinblick auf die voraussichtlichen
nichtfachlichen Anforderungen vorbereiten.
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Ich möchte
mein Kommunikations- und Führungsverhalten bei ganz
konkreten Alltagssituationen hinterfragen und, wenn
sinnvoll, ändern, um zu befriedigenderen Lösungen zu
kommen.
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Ich habe
viel erreicht in meinem bisherigen Berufsleben, frage
mich aber immer häufiger, ob ich in diesem Unternehmen
und in dieser Position richtig bin und ob das alles
gewesen ist.
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Ich möchte
eine berufliche Neuorientierung als persönliche Chance
für meinen weiteren Lebensweg nutzen und einiges
richtiger machen.
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Meine
derzeit schwierige private Situation hat zunehmend
Auswirkungen auf mein Berufsleben, und ich weiß nicht,
wie ich damit umgehen soll.
Ein guter
Coach muss zahlreiche Rollen spielen können, die von Mitfühlen
bis Durchsetzen reichen. Coachen bedeutet folglich
Betreuung, Beratung, Führung und Beistand mit fließenden
Grenzen, ohne der Sozialarbeiter zu werden, der durch zu große
Nähe im Verstehen die Kompetenz zum Helfen verliert.
Coaching beinhaltet positive Manipulation ebenso wie Härte
und das Aussprechen unliebsamer Dinge, wie absolute
Ehrlichkeit und Konstruktivität.
Ein Coach muss
einen Menschen im wahrsten Sinne des Wortes aufbauen können,
weil er nach intensiven Gesprächen und
Sich-auf-den-anderen-einlassen die wesentlichen Merkmale der
Persönlichkeit erkannt haben muss. Der Coach muss jemandem
helfen, sich selbst im Zusammenwirken seiner einzelnen
Eigenschaften und Fähigkeiten, aber auch seiner Defizite
und seines Unvermögens kennen zu lernen; er darf - mit
entsprechender Begründung und Transparenz für den
Beratenen - ihm helfen, diese Einzelelemente in einer
anderen, vielleicht wünschenswerteren Art zu ordnen.
Wesentlich ist die Berücksichtigung des individuellen
"Kerngehäuses" und der Respekt vor bestimmten
Wertmaßstäben, da sonst Änderungen langfristig nicht
tragfähig sein werden. Gerade Berater, die auf Grund ihrer
Fähigkeiten in diesem Sinne Macht über Menschen haben,
tragen damit eine außerordentliche Verantwortung, mit der
sie sehr sorgfältig umgehen müssen.
Ein Coach hat
in jedem Fall eine schwere Aufgabe zu bewältigen, die beim
Wahrnehmungsfeedback beginnt, über die Phase der Aufklärung
und Vermittlung von Erkenntnissen zum Verstehen und
Akzeptieren führt und (hoffentlich) im Umsetzen in
Handlungen endet. Die Phasen der beraterischen Begleitung können
unterschiedlich lange dauern - gar mehrere Jahre - und
bewirken als Hilfestellung nicht gerade Wunder, aber doch
positive Veränderungen oder auch nur gezielte Unterstützung.
Ein Coach darf
jedoch nur selten die Lorbeeren selbst ernten, weil er sich
völlig zurücknehmen können muss, streng nach der Devise:
Du bist nicht wichtig, Du bist nur während einer begrenzten
Zeit nötig!
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